8. Oktober 2016
Kreismitgliederversammlung wählt neuen Vorstand
v. l. n. r.: Tom Ebertz, Melanie Wery-Sims, Ali Damar, Kati Penkert, Shyrona Koch und Dave Koch

Am Samstag, dem 08. Oktober 2016, wurde im Rahmen einer Mitgliederversammlung des DIE LINKE Kreisverbandes Bernkastel-Wittlich, der neue Vorstand gewählt.

Nach einer Zusammenfassung der letzten 2 Jahre von Dave Koch, als Kreisvorsitzendem, und Hans Werner Jung als Schatzmeister, wurden die Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen und in die folgenden Posten einstimmig gewählt:

Dave Koch – Kreisvorsitzender

Kati Penkert – stellvertretende Kreisvorsitzende

Melanie Wery-Sims – Kreisschriftführerin und Pressesprecherin

Shyrona Koch – Kreisschatzmeisterin

Ali Damar – Stadtrat in Wittlich

Tom Ebertz - Vertreter Jugendverband solid

Der neue Kreisvorstand hat noch am gleichen Abend beschlossen, ab sofort alle 2 Monate eine Mitgliederversammlung zu veranstalten. Diese wird immer am ersten Sonntag des (ungeraden) Monats stattfinden; beginnend mit dem 6. November 2016. Genauere Details folgen.

2. Oktober 2016
Resultat der Demo „100 Tage AfD-Fraktion sind mehr als genug!“
Bild der Demonstration am Marktplatz Wittlich.

Während sich die AfD in der Brasserie Balthazar selbst feierte, trafen sich mehr als 70 Menschen auf der gegenüberliegenden Seite des Wittlicher Marktplatzes, um für Weltoffenheit und Toleranz zu demonstrieren.

„SPD und die Grünen sind Teil des Problems. Diese haben, neben den anderen Parteien, die in den letzten Jahrzehnten die Bundesrepublik regiert haben, zum Abbau des Sozialstaats beigetragen und auch wiederholt rechte Forderungen übernommen und umgesetzt. Aber zum einen machen wir die Menschen vor Ort nicht für Missetaten ihrer Bundespolitiker verantwortlich und zweitens lassen wir uns nicht spalten.“ So David Koch, Kreisvorsitzender Die Linke Bernkastel-Wittlich, am Tag danach.

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28. September 2016
Demo: „100 Tage AfD-Fraktion sind mehr als genug!“

Seit nun mehr 100 Tagen gibt es die Fraktion der Partei „Die Alterative für Deutschland“ und wir finden, dass dies schon länger ist, als eigentlich vertretbar.

Rechtspopulistische Parolen, Homophobie und antidemokratische Forderungen sind dabei nur einige wenige Stichworte, die die Partei beschreiben.

Wittlich steht für Weltoffenheit und Toleranz und dies soll auch so bleiben. Deshalb findet am Freitag, dem 30. September 2016 um 18:00 Uhr auf dem Marktplatz eine friedliche Demonstration für Weltoffenheit und Toleranz statt.

Ostermarsch in Büchel 2016
Ostermarsch 2015 am Fliegerhorst Büchel - Foto: H.W. Jung

DIE LINKE. Region West ruft alle Genossinnen und Genossen auf sich am Ostermarsch 2016 am Fliegerhorst Büche zu beteiligen!

Stopp der atomaren Aufrüstung in Deutschland und weltweit!

Deutschland hat im Dezember 2015 auf einer Generalversammlung der Vereinten Nationen gegen ein Atomwaffenverbot gestimmt.

Zuvor hatte die Bundesregierung auf dem NATO-Gipfel 2012 in Chicago einen Austausch der „alten“ Atombomben in Büchel gegen die neuen einsatzfähigeren B61-12-Bomben zugesagt. Und das, obwohl der Bundestag im März 2010 mit großer Mehrheit beschlossen hatte, dass Deutschland sich für den Abzug der US-Atombomben einsetzen solle.

Immer neue und gefährlichere Bundeswehreinsätze und die geplante Beschaffung bewaffneter Drohnen zeigen, dass Deutschland sich inzwischen aktiv in die Spirale militärischer und terrorisierender Gewalt eingereiht hat.

Wir sagen Nein!  Als Teil der Kampagne „ Krieg beginnt hier!“ fordern wir die Einhaltung völkerrechtlicher Normen und die Hinwendung zu einer humanen Außenpolitik!

Wir fordern den Abzug der US-Atombomben aus Deutschland!

Sagt nein und kommt zum Ostermarsch nach Büchel!

Ostermontag, den 28.3.2016

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Die Menschlichkeit einer Gesellschaft ...

Dieser Satz Helmut Kohls, gefallen während einer Rede im Jahr 1998, ist heute so aktuell wie damals. Seit vielen Jahren geht die Schere zwischen Arm und Reich, zwischen oben und unten weiter auseinander. Die Politik der CDU hat dazu ebenso beigetragen wie die Agenda 2010 von SPD und Grünen.

Festzustellen bleibt, dass Helmut Kohls schönen Worten keine guten Taten gefolgt sind.
Und wir glauben auch nicht mehr daran, dass den schönen Worten gute Taten folgen werden.

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Sozial muss drin sein
Stadtrat Wittlich: Haushaltsrede 2016

Ali Damar

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
sehr geehrter Herr Rodenkirch,
sehr geehrte Stadtratskolleginnen und -kollegen,
sehr geehrte Presse,

Wittlich ist, wie fast alle Kommunen, durch die Bundes- und Landespolitik, in eine extrem schwierige finanzielle Situation geraten. Der mangelnde Wille der Regierungen auf beiden Ebenen, das Geld dort zu holen, wo es im Übermaß vorhanden ist, bringt die kommunalen Parlamente in die Situation, nur noch „Verwalter“ statt „Gestalter“ zu sein.

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Anschlag auf Hotel Viktoria: Die rechte Saat geht auf

Der Brandanschlag mit eindeutig rechtsradikalem Hintergrund auf das ehemalige Hotel „Viktoria“ in Landscheid-Burg bei Wittlich zeigt, dass die Saat der rechten Hetzer auch in Rheinland-Pfalz aufgeht.

„Der Brandanschlag ist das Ergebnis der seit Wochen anhaltenden rechten Hetze gegen geflüchtete Personen“, so die Trierer Bundestagsabgeordnete Katrin Werner. „Die Populisten, egal ob auf Bundes-, Landes- oder kommunaler Ebene, gießen wortwörtlich Benzin ins Feuer.“

„DIE LINKE warnt schon seit Jahren vor der Zunahme nationalistischer, fremdenfeindlicher und homophober Äußerungen und Gewalttaten. Es ist spätestens jetzt an der Zeit auch in Rheinland-Pfalz offensiv gegen demokratiefeindliche, nationalistische und rassistische Gesinnungen vorzugehen“, fordert David Koch, Direktkandidat der Linken im Wahlkreis Wittlich.

Keine neuen Atomwaffen in Büchel!
Julian Theiß, Listenkandidat 4 zur Landtagswahl 2016

Wie Recherchen des ZDF-Nachrichtenmagazins „Frontal21“ ergaben, sollen in den nächsten Tagen Vorbereitungen zur Stationierung neuer Atomwaffen im Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel beginnen. Das gehe aus US-Haushaltsplänen hervor. Zudem wolle die Bundesregierung im kommenden Jahr die Landebahn in Büchel für 120 Millionen Euro modernisieren. Julian Theiß, Landtagskandidat der LINKEN auf Listenplatz 4, nimmt dazu Stellung:

„2010 hat der Bundestag den Abzug aller Atomwaffen von deutschem Boden beschlossen. Passiert ist in Büchel seitdem wenig. Nun sollen weitere 20 Nuklearwaffen nach Rheinland-Pfalz kommen. Diese weitere Aufrüstung der Region ist für uns als Antimilitaristinnen und Antimilitaristen untragbar“, zeigt sich Julian Theiß empört. „Die Stationierung neuer Atomwaffen reiht sich leider nahtlos in die „Kalter-Krieg“-Rhetorik der vergangenen Monate ein.

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